So beugst Du Regelschmerzen effektiv vor!



Wirst Du öfter von Regelschmerzen geplagt? Willst Du mittelfristig eine wesentliche Verbesserung erreichen? Auf dieser Seite habe ich Tipps zusammengefasst, wie Du Regelschmerzen vorbeugen kannst.

Es handelt sich dabei um Tipps, die Du immer wieder anwenden solltest, um langfristig Erfolge zu haben. Sehr wahrscheinlich spürst Du schon nach dem ersten oder zweiten Mal eine Verbesserung.

Warum ich das glaube? Ganz einfach: Ich habe es selbst ausprobiert. Diese Tipps haben mir und den Frauen in meinem Umfeld schon sehr geholfen. Ich wünsche Dir, dass auch Du damit langfristig schmerzfrei(er) leben wirst.

Es ist also möglich, Regelschmerzen vorzubeugen. Was genau Du tun kannst, stelle ich Dir nun vor:

Lecker und gesund essen gegen Regelschmerzen

Gesunde Ernährung beugt Regelschmerzen vor. Regelschmerzen vorbeugen durch gesunde Ernährung.
© travelbook / Fotolia.com

Hättest Du erwartet, dass hier das Thema Ernährung angesprochen wird? Wenn mir das früher jemand erzählt hätte, ich hätte ihn vermutlich für verrückt erklärt. Aber inzwischen habe ich einige Erfahrungen sammeln dürfen. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, mit der Ernährung steht und fällt Dein Wohlbefinden während Deiner Periode. Kein Scherz!

Und Du musst nicht erst den Beginn Deiner Periode abwarten. Bereits vor Beginn der Menstruation kannst Du einiges tun, um Deine Regelschmerzen positiv zu beeinflussen. Am besten beginnst Du eine Woche vor dem erwarteten Beginn.

Mit dem Zykluskalender alles im Griff

Wenn Du nicht sicher weißt, wann das ist, hilft Dir ein Zykluskalender. Ich habe einen Zykluskalender erstellt, in den Du auch eintragen kannst, ob und wie starke Schmerzen Du hattest.

Damit hast Du im Überblick, ob die Schmerzen jedes Mal auftauchen und ob sie immer gleich stark sind. Diesen Eintragungen kann Dein Frauenarzt/Deine Frauenärztin auch wichtige Hinweise entnehmen.

Den Zykluskalender kannst Du hier kostenlos herunterladen. Wie genau Du ihn verwendest, erfährst Du in der Anleitung zum Zykluskalender.

Was Du schon vor der Menstruation gegen Regelschmerzen machen kannst

Bereits ab etwa einer Woche vor Deiner Menstruation kannst Du damit beginnen, gut für Dich zu sorgen. Generell solltest Du natürlich auf Alkohol und Zigaretten verzichten. Rauchen ist schlecht für die Durchblutung und kann so die Schmerzen verstärken.

Außerdem ist Alkohol absolut tabu, wenn Du Schmerzmittel einnimmst!

Basische Produkte verzehren

Regelschmerzen können durch eine Übersäuerung des Körpers verstärkt werden. Diese Übersäuerung entsteht durch psychische Faktoren (Streß, wenig Schlaf) in Kombination mit einer schlechten Ernährungsweise. Dabei spielen vor allem Zucker, Koffein und Nikotin eine Rolle.

Ein übersäuerter Körper kann infolgedessen zu Regelschmerzen neigen. Durch die Aufnahme von basischen Lebensmitteln kann dieser Übersäuerung entgegengewirkt werden.

Salzkonsum reduzieren

Regelschmerzen vorbeugen durch Reduzierung des Salzkonsums.
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Bereits vor Beginn der Menstruation solltest Du auf Salz verzichten, wenn es irgendwie möglich ist. Salz entzieht dem Körper Wasser und kann dadurch die Krämpfe verstärken.

Daher macht es Sinn, schon ab etwa einer Woche vor Menstruationsbeginn auf Salz zu verzichten. Dazu zählen natürlich auch Snacks wie beispielsweise Chips oder Salzstangen. Auch wenn es vielleicht schwer wird, es kann sich lohnen, in der Zeit darauf zu verzichten.

Koffein meiden

Koffein verengt die Blutgefäße. Dadurch können Beschwerden wie Krämpfe oder auch Kopfschmerzen stärker werden.

Verzichte daher am besten auf Produkte, die Koffein beinhalten, wie z.B. Kaffee, schwarzer Tee und Colagetränke.

Milchprodukte vermeiden

Milchprodukte enthalten viel Eiweiss und Calcium. Sie können dadurch zu einem Magnesiummangel beitragen, der die Krämpfe verstärken kann. Unterstützend kann Magnesium auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden.

Nahrungsergänzungsmittel können dabei aber eine ausgewogene Ernährung nicht ersetzen. Daher sollte auch auf die Aufnahme von genügend Magnesium durch die Ernährung geachtet werden. Magnesiumreiche Lebensmittel sind beispielsweise

  • Kürbiskerne,
  • Kakao,
  • Sesam,
  • Mohn,
  • weiße Bohnen,
  • Kichererbsen,
  • Erbsen,
  • Linsen,
  • Bananen und
  • Brennnessel.

Viel Wasser trinken

Regelschmerzen vorbeugen. Wasser trinken hilft vorbeugend gegen Regelschmerzen.
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Dieser Tipp ergänzt die Reduktion des Salzkonsums. Ein gesunder Wasserhaushalt im Körper beugt den Krämpfen vor.

Streß vermeiden, ausreichend bewegen und genug schlafen solltest Du ohnehin, das tut Deinem Körper gut.

Hier die Zusammenfassung, worauf Du am besten in der Woche vor Beginn Deiner Periode achten solltest:

 

 

Vor der Menstruation:

  • Auf Alkohol verzichten
  • Zigarettenkonsum reduzieren (idealerweise nicht rauchen)
  • Basische Produkte verzehren (Äpfel, Nüsse, Paprika)
  • Salzkonsum reduzieren
  • Koffein und Milchprodukte meiden
  • Viel Wasser trinken
  • Streß vermeiden
  • Ausreichend bewegen
  • Genug Schlaf

Doch auch während Deiner Periode kannst Du dir durch eine entsprechende Ernährung Gutes tun.

Ernährung während der Menstruation

Ein heißer Tee kann hier wahre Wunder wirken, denn warme Getränke tragen zur Lockerung der Muskulatur bei. Dadurch können Menstruationskrämpfe gelindert werden. Vor allem Ingwer wird eine besonders krampflösende Wirkung zugesprochen. Du kannst diesen als „heißen Ingwer“ einfach mit heißem Wasser übergießen oder auch leckere Gerichte mit Ingwer zubereiten.

Bananen für gute Laune

Bananen enthalten verhältnismäßig viel Vitamin B6. Das reguliert den Blutzuckerspiegel und hebt die Stimmung.

Petersilie

Dieses vielseitig verwendbare Kraut wirkt durchblutungsfördernd. Damit hat es positiven Einfluss auf den Verlauf der Menstruation. Zudem wirkt es reinigend und entgiftend.

Während der Menstruation:

  • Kräutertee/Ingwertee trinken
  • Bananen für gute Laune
  • Petersilie

Fazit: Den größten Einfluss auf Deine Regelschmerzen hast Du vor Beginn Deiner Menstruation. Nutze daher die Zeit, um Dich entsprechend zu ernähren.

Frühstück gegen Regelschmerzen

Schon beim Frühstück etwas gegen Regelschmerzen tun – klingt zu gut um wahr zu sein? Mit diesem Frühstück aber kein Problem!

Wie wird’s gemacht?

Ganz einfach: Bereite Dir ein Müsli aus Haferflocken und Nüssen zu. Etwas frisches Obst kleinschneiden, das Müsli in Sojamilch (besser verdaulich als Kuhmilch) geben, fertig. Dazu ein Glas magnesiumreiches Mineralwasser, und Du hast dir morgens schon etwas Gutes gegen Regelschmerzen getan.

Warum hilft das?

Dieses Frühstück ist reich an Magnesium, Kalium und Vitamin B6.

Magnesium kann gegen Krämpfe wirken und hilft, gegen Regelschmerzen vorzubeugen. Besonders enthalten ist es in Nüssen, Hülsenfrüchten, Vollkornreis und Weizenkeimen. Kalium wirkt ebenfalls entkrampfend. Vitamin B6 wirkt sich stabilisierend auf die Reizübertragung und Nerven aus. Reich an Vitamin B6 sind zum Beispiel Bananen, Haferflocken und Pistazien.

Und wenn nach dem Frühstück nochmal der kleine Hunger kommt?

Bereite Dir einfach einen Snack aus magnesiumreichen Lebensmitteln zu, wie beispielsweise einen Quinoa-Salat oder ein paar Kürbiskerne zum Naschen.

Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, wie Du Regelschmerzen vorbeugen kannst.

Relaxen gegen Regelschmerzen

Regelschmerzen vorbeugen durch Entspannung. Nimm Dir Zeit für Dich, das entspannt Dich und beugt Regelschmerzen vor.
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Streß kann Regelschmerzen verschlimmern. Besonders, wenn man permanent unter Strom steht. Entspannen kann man lernen. Es ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen umgesetzt ist. Deshalb sollte man möglichst früh anfangen, etwas für die Entspannung zu tun. Hier können verschiedene Dinge helfen:

  • Nimm Dir Zeit für Dich.
  • Tue etwas, das Dich entspannt (Musik hören, ein Bad nehmen, …)
  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelentspannung
  • Anti-Streß-Programme (häufig werden diese Kurse von der VHS oder auch von Deiner Krankenkasse angeboten. Frag einfach mal nach!)
  • Sport

So fällt Dir das Entspannen leichter

Doch wie kann man sich im vollgepackten Alltag Zeit für sich nehmen? Hier kommen ein paar Tipps, wie Du es schaffst, Dir Freiräume nur für Dich zu schaffen:

  • Plane die Zeit für Dich fest in den Kalender ein

Reserviere Dir feste Zeiten nur für Dich. Behandle diese so wie Termine mit Freunden oder vereinbarte Treffen. Dadurch verplanst Du nicht zu viel Zeit des Tages mit anderen Dingen, so dass Du dich abends wieder fragst, wo denn nur wieder die Zeit geblieben ist.

  • Lerne, Nein zu sagen

Hier ein kleiner Gefallen, da eine Aufgabe, die übernommen wird. Sicherlich gehört es dazu, anderen einen Gefallen zu tun oder Aufgaben zu übernehmen. Denke aber auch an Dich. Lerne, ab und zu Nein zu sagen. Und nutze die gesparte Zeit, um es Dir gut gehen zu lassen.

  • Hinterfrage Deine Tätigkeiten

Macht das, was Du tust, Sinn für Dich? Oder tust Du Dinge nur aus Gewohnheit? Das Hobby, mit dem Du viel Zeit verbringst, aber das Dir eigentlich gar keine Freude mehr macht? Oder der Einkauf, den Du alle zwei Tage machst. Kannst Du durch bessere Planung das Einkaufen auf einmal pro Woche reduzieren? Die somit frei gewordene Zeit kannst Du für Dich besser nutzen.

5 Sofort-Tipps für mehr Entspannung im Alltag

Einfach mal tief durchatmen

In stressigen Situationen atmen wir schneller. Das führt zu zusätzlicher Anspannung. Achte in solchen Situationen auf Deine Atmung und versuche, bewusst langsam ein- und auszuatmen.

Den Streß weg lachen

Lachen entspannt uns und sorgt für gute Laune. Auch bei mieser Stimmung werden durch das Lachen an sich Reaktionen im Körper ausgelöst, die dafür sorgen, dass wir direkt besser gelaunt sind. Also einfach mal an ein witziges Erlebnis denken oder sich einen Witz erzählen lassen, und schon ist man etwas entspannter.

Tapetenwechsel

Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft kann wahre Wunder wirken. Selbst wenn es nur 5 Minuten sind. Der Kopf wird frei, man gewinnt neue Eindrücke und kann dann entspannt wieder nach Hause oder ins Büro zurückkehren.

Frische Luft reinlassen

Wenn ein Spaziergang nicht möglich ist, ist es auch hilfreich, einfach mal die Fenster zu öffnen und durchzulüften.

1 Minute Achtsamkeit

Ziehe Dich kurz zurück (die Übung kann man zur Not auch auf der Toilette machen). Stelle Dir vor, wie der ganze Streß eine Kerze in Dir ist, deren Flamme aufgeregt hin und her flackert. Nun konzentriere Dich auf diese Flamme und bringe sie durch ruhiges Atmen wieder zur Ruhe. Stell Dir vor, wie die Kerze langsam wieder ruhiger wird und schließlich wieder in einem normalen Zustand ist. Normalerweise reichen für diese Übung 1-2 Minuten aus.

Durch Entspannung kann man sehr gut Regelschmerzen vorbeugen. Probier es einfach mal aus. Gerne kannst Du mir per Mail berichten, ob Dir diese Tipps geholfen haben. Ich würde mich sehr über Dein Feedback freuen.

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